I am a performance artist; my work emerges from themes of human interaction. This blog documents my on-going performance project, «Kunst-Pilger-Reise».
It consists of three journeys undergone by foot that establish and investigate physical connections between Meccas of art and culture.
For more information:
www.kunstpilgerreise.ch
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Dienstag, 15. November 2016
Mittwoch, 29. Juni 2016
Sonntag, 26. Juni 2016
Donnerstag, 21. April 2016
Sonntag, 13. September 2015
Dienstag, 8. September 2015
KPR-1: Premiere Film | CH
J’ai le grand plaisir de vous inviter à la première de «Kunstpilgerreise» (2013, Fribourg-Berlin) le vendredi 18 septembre, à 18h00 à la Fondation APCd à Marly.
Le documentaire est présenté dans le cadre de l’exposition «Hors Piste – maintenant jetzt now». Il est également projeté samedi 19.09, à plusieurs reprises entre 10h et 21h.
En 2013, Marinka Limat est partie à pied de sa ville natale Fribourg et a marché jusqu’à Berlin (1100 km, 9 semaines, seule). En chemin, elle visite plus de 50 lieux en lien avec l’art, qui l’ont bénie au nom de l’art.
—
Liebe Bekannte,
ich lade euch sehr herzlich ein zur Premiere meiner ersten «Kunstpilgerreise» (2013, Fribourg-Berlin): am 18. September um 18 Uhr, an der Fondation APCd in Marly.
Der Dokumentarfilm ist im Rahmen der Ausstellung «Hors Piste - maintenant jetzt now» gezeigt. Er wird am Samstag 19.09. (10–21 Uhr) nochmals gezeigt.
2013 war Marinka Limat von ihrer Heimatstadt Fribourg nach Berlin gepilgert (1100 Km, 9 Wochen, alleine). Dabei besuchte sie über 50 Kunstorten und hatte sich von ihnen in Namen der Kunst segnen lassen.
Mittwoch, 3. Juni 2015
KPR-1: Exhibition | Fondation APCd
Bonjour, Hallo, Hey!
Je suis heureuse de vous annoncer que des traces visuelles de la performance «Kunstpilgerreise» vont être présentées dans l’exposition ci-dessous!
—
Es freut mich sehr, dass die Performance «Kunstpilgerreise» in dieser Ausstellung gezeigt wird!
—
I’m glad to tell you that the performance «Kunstpilgerreise» will be presented at this great exhibition!
Invitation
APCd Fondation has the great pleasure to invite you to celebrate its launching and to the attend the opening reception of its first exhibition
«Hors Piste – maintenant | jetzt | now»
18 juin – 20 juin 2015
With works by Roman Signer, Stefan Rohner, Michael Turner, Bernd Vossmerbäumer, Jean Mauboulès, Jean-Michel Voge, Manfred Hamm, Unglee Izi, Jonas Hänggi, Martial Mingam, Marinka Limat, Thomas Lehner and MTM Collectif
Vernissage
Thursday June 18: 6pm – 10pm
concert performances at 19:30
Friday June 19: 2pm – 10pm
concert performances at 6.30pm
Saturday June 20: 10am – 3pm
concert performances around 11am
APCd Fondation
Archives + Production d’Art Contemporain
Route Ancienne Papeterie 170
1723 Marly, Switzerland
Montag, 4. November 2013
KPR-1: Work in progress
Dear visitor, cher public, lieber Leser und Women!
Quelques mots pour vous dire que:
– oui, je suis en vis. Tout comme vous.
– je travaille dur et intensivement sur le film et le texte de la «Kunstpilgerreise»
– vous serez informés de quand et où aura lieu la projection...
Ein paar Gedanken an Euch:
– ich lebe und atme, wie immer. Ihr auch, hoffentlich.
– Film und Text über die «Kunstpilgerreise» gibt mir eine Menge zu tun. That’s it.
– ihr werdet darüber informiert, wo und wann die Aufführung stattfinden wird.
Bis dahin, alles alles alles, aber wirklich alles Gute!
A vous et à vous proches, portez-vous bien!
Quelques mots pour vous dire que:
– oui, je suis en vis. Tout comme vous.
– je travaille dur et intensivement sur le film et le texte de la «Kunstpilgerreise»
– vous serez informés de quand et où aura lieu la projection...
Ein paar Gedanken an Euch:
– ich lebe und atme, wie immer. Ihr auch, hoffentlich.
– Film und Text über die «Kunstpilgerreise» gibt mir eine Menge zu tun. That’s it.
– ihr werdet darüber informiert, wo und wann die Aufführung stattfinden wird.
Bis dahin, alles alles alles, aber wirklich alles Gute!
A vous et à vous proches, portez-vous bien!
Donnerstag, 1. August 2013
KPR-1: Presse | Brausezimt
Auf meinem Weg habe ich Andreas getroffen, er auf seinem Fahrrad, ich zu Fuss. Unser Treff war so von etwas tolles. Ich stand auf der Strasse und starrte auf ein Rehbaby (entschuldigung, weiß nicht den genauen Begriff, aber sie verstehen mich) und dachte, dass es eine Statue war. Nein, quatsch Marinka, hast du Tomaten auf den Augen oder was??? Es war ein echtes Tier. Hinter mir kam plötzlich ein Mann, mit seinem Fahrrad, namens Andreas. Wir wagten nicht laut zu reden und bewegten uns ganz langsam. Naja, klar, irgendwann musste das Tierchen wegrennen. Aber ich nicht und ich hatte gute Gesellschaft. Andreas begleitete mich auf den Weg während etwa einer Stunde. Wir tauschten unsere Adresse aus und ein paar Tagen später kam eine Mail von ihm mit einer Einladung nach Königswusterhausen, in der Nähe von Berlin. Letzten Donnerstag war ich bei Ihnen und konnte seine Frau sowie ihre Tochter kennenlernen, welche folgendes auf ihrem Blog schrieb:
Artikel auf Brausezimt
Mittwoch, 31. Juli 2013
KPR-1: Surprise-surprises…
Oui, il faut le constater, un voyage de 9 semaines laisse des traces. Pour garder un peu le suspense, je ne vous devoile pas toutes les traces en meme temps. Soyez patients… La premiere trace, bien visuelle et odorante… ma foi, la nature prend du terrain.
Ja, es gibt Überraschungen. Eine 9 wöchige Reise hinterlässt ein paar Spuren. Schritt für Schritt (wie auf dem Weg, hahah) zeige ich euch einige. Nicht auf ein Mal, habt Geduld.
Weder Feministisch oder Neo-Hippie, sondern ein Mensch, der sich aufs Wesentliche konzentriert hat. Je ne suis ni feministe ni neo-hippie, mais une femme qui s’est concentree sur l’essentiel. Mmmmmmh, maintenant arrivee, je peux a nouveau m’occuper a des choses plus futiles; donc oui, je suis fraichement rasee et aftershavisee.
Dienstag, 23. Juli 2013
Dienstag, 16. Juli 2013
KPR-1: Frankfurt—Fulda—Erfurt—Weimar—Leipzig
Ich sitze wieder mal im Internet Cafe, aber in Leipzig. Die Stimmung ist besser, ich glaube, dass ich nun dies Mal länger als letztes Mal bleiben werden kann. Ja, nun, direkt zum Thema: 3 Wochen zu berichten. Wie in jedem Leben ist schon eine Menge an Erlebnisse und Begegnungen geschehen. Ich habe meine Notizzen wieder hervorgenommen und lese, was ich damals in Fulda markiert hatte.
Donc, commencons par Frankfurt-am-Main. Je suis arrivee le lundi 24 juin dans cette grande ville. Qui dit «grande», dit aussi, distance. C’est clair, tu n’arrives pas ainsi vite fait, dans une cite, tu prends le temps et le soin de decouvrir l’endroit du sud Ouest au nord Est. Apres avoir traverse une immense foret, ce qui est d’ailleurs formidable, tu te rejouis de pousser le portail de la ville et de retrouver la civilisation. Et qui dit civilisation, dit aussi douche, lit, electricite, eau, enfin, le confort des temps modernes. Dominik et Markus m’ont accueillie, comme convenu, chez eux et c’etait juste agreable, de se laisser cuisiner, dorlotter et guider a travers la ville.
Ich war auch wieder mal froh, am nächsten Tag, wieder unterwegs alleine zu sein. Ich merke, dass ich nicht allzu lang an einem Ort bleiben mag. (Pilgersyndrom?) So gleich ich in der Periphärie der Stadt war, haben sich meine Eindrücke auch verändert: Frankfurt ist nicht nur eine «reiche-krawatte-hochhäuser und business Stadt. Nein, es gibt wie in jeder Grossstadt, billige Geschäfte und diese leckeren Döner Kebab. Ja, alleine. Aber nicht so lang. Als ich die «via Regia» auf dem Hügel (welcher? Muss auf meiner Karte wieder nachschauen… egal) erreicht habe und Ausschilderung des Jakobswegs gesehen habe, wurde ich von einem Mann angesprochen. Er suchte die «Windmühle»… im Nachhinein habe ich verstanden, dass er die Windräder meinte. Ich merkte, dass er kein Deutscher war und fragte ihn auf Französisch, ob er aus Frankreich ist. Und so hat unser 24-Stunden Erlebniss begonnen. Lustigerweise (ich war froh, ein Mal nicht über das Projekt erzählen zu müssen) hat er mich keine Fragen gestellt in der Art, warum ich da war und was ich machte. Als er mich von weit weg sah, dachte er, dass ich eine ältere Frau, die Nord-Walking machte und die hinkte, war. Na, ja, es war schon eine kleine Überraschung für ihn, so alt war ich doch nicht. Wir liefen weiter, und weiter, und quatschen über so viel verschiedenes, vor allem er.
Ich war auch wieder mal froh, am nächsten Tag, wieder unterwegs alleine zu sein. Ich merke, dass ich nicht allzu lang an einem Ort bleiben mag. (Pilgersyndrom?) So gleich ich in der Periphärie der Stadt war, haben sich meine Eindrücke auch verändert: Frankfurt ist nicht nur eine «reiche-krawatte-hochhäuser und business Stadt. Nein, es gibt wie in jeder Grossstadt, billige Geschäfte und diese leckeren Döner Kebab. Ja, alleine. Aber nicht so lang. Als ich die «via Regia» auf dem Hügel (welcher? Muss auf meiner Karte wieder nachschauen… egal) erreicht habe und Ausschilderung des Jakobswegs gesehen habe, wurde ich von einem Mann angesprochen. Er suchte die «Windmühle»… im Nachhinein habe ich verstanden, dass er die Windräder meinte. Ich merkte, dass er kein Deutscher war und fragte ihn auf Französisch, ob er aus Frankreich ist. Und so hat unser 24-Stunden Erlebniss begonnen. Lustigerweise (ich war froh, ein Mal nicht über das Projekt erzählen zu müssen) hat er mich keine Fragen gestellt in der Art, warum ich da war und was ich machte. Als er mich von weit weg sah, dachte er, dass ich eine ältere Frau, die Nord-Walking machte und die hinkte, war. Na, ja, es war schon eine kleine Überraschung für ihn, so alt war ich doch nicht. Wir liefen weiter, und weiter, und quatschen über so viel verschiedenes, vor allem er.
Le plus incroyable, c’est que juste avant de le connaitre, je souhaitais avoir de nouveau de la «matiere» sur quoi reflechir. Mon voeu avait ete genereusement exauce. Luis, curieux de tout, m’a parle autant bien de la nature, que de politique, que d’intelligence artificielle, que de psychologie. Enfin, une quantite d’informations que j’allais ensuite pouvoir digerer quand la solitude serait a nouveau la. C’etait presque trop d’informations. Je lui ai propose, a un moment, de marcher en silence, mais ca. n’a pas ete trop longtemps. La aussi, j’etais confronte a certaines limites. Vas-y Marinka, dis ce que tu penses!
Es ist doch nicht so schlimm: einfach spüren und sagen, wie man es sich fühlt und denkt. Aber, da sind bei mir schon einige Grenzen, oder besser gesagt, ich muss mir Mühe geben, und ehrlich sein, dass ich etwas nicht verstanden habe oder nicht will. Da habe ich eine Menge an «Arbeit»… Ich habe mir dann, einige Tagen später, wieder vorgenommen, noch viel mehr dem «Instinkt» nachzufolgen, ehrlicher zu sein und viel mehr im Moment zu reagieren. Was verliert man, wenn man so ist? Habe ich Angst, wenn ich ehrlich bin, dass ich den Leuten nicht gefalle? Scheisse. Na, ja. Schritt für Schritt, komme ich weiter… wage ich ein wenig mehr. Das wichtigste ist, IM MOMENT DIREKT ZU REAGIEREN; ZU SAGEN; ZU SPÜREN… DANACH WIRD ZU SPÄT. Man ist doch frei, oder nicht? Diese Freiheit, die ich unterwegs (keine festgelegte Zeit, Ort..) erleben darf, will ich auch beim Mitmenschen erleben. Ich denke dir, Luis, du bist am richtigen Moment auf meinem Weg erschienen. Du hast mich auf die Natur und die Gesundheit aufmerksam gemacht. Mein Bein war immer noch nicht ohne Schmerzen und ich brauchte jemanden, der mir irgendwie sagt: «Mach mal Pause. Zieh deine Schuhe aus, geh ins Wasser oder lauf Barfuss im Grass. Leg dich auf die Wiese.»
Nom de bleu, ce que ca. fait du bien. Les jours suivants, je me suis octroyee des pauses. On est con, des fois (ou souvent), on ne pense plus que ce corps a juste besoin de quelques instants, pour se regenerer. Ma jambe, on peut dire en quelque sorte, etait la metaphore d’un blocage. Du fait, qu’elle avait enflee (oui, une chaussette montante d’hiver n’arrange rien) et qu’elle etait dure comme de la pierre, la circulation en avait pris un coup. Et ce qui est important, concretement et symboliquement, c’est que l’energie passe, que le sang circule, que le tout soit oxygene. Donc, oui: massons-nous! Massons notre corps et notre esprit, nom de bleu! Quelques petites astuces que j’ai appris avec Luis: le jus d’ananas est tres bon pour le systeme urinaire, un melange oignon et miel empeche les maux de tete, le sel est un super desinfectant pour les plaies. Je remarque que finalement, avec ce projet, j’ai un immense besoin d’etre connectee a des choses qui paraissent toute simples, d’apprendre a voir et a connaitre, reconnaitre ce qu’il y a autour de nous.
| Auf das Wesentliche reduziert |
Nachdem ich mich von Luis verabschiedet habe, lief ich zum nächsten Mensch weiter. Dazwischen, doch einige Stunden alleine! Ich hatte auf der Karte gesehen, dass mein nächstes Ziel in Gettenbach war. Da gab es sozusagen ein super schönes Hof, namens «Hühnerhof». Ich war auf dem Gelände eines Golf-Wellness Hotel. Ich dachte, bevor ich wild auf der riesig super schön gemählte Wiese zelte, gehe mal zuerst fragen. Na, ja, kann man immer fragen. Traue dir was, Marinka. Man verliert nichts. (ich muss über mich lachen, da es immer ziemlich absurd aussah, wenn ich in einen Ort mit meiner «Bergausrüstung» ankomme und erzähle, was ich vorhabe). So, ich fragte zuerst einen Kellner, der seine Cheffin fragte, die seine obere Cheffin, die obere obere Cheffin, die ihren Chef (hab ich dann erfahren, dass er der Sohn vom Besitzer war) fragte. Erlaubnis erhalten. Ich durfte im Garten des Besitzers zelten und wurde sogar für die Sauna eingeladen. What else? Schlussendlich habe ich gar nicht gezeltet und habe Walter und Irmgard kennengelernt. Walter erzählte mir über seine Reisen, sein Neugier für andere Kulturen, sein Interesse für Architektur. Er sagte mir, dass er als junger Mann die Welt entdecken wollte, immer schauen, was hinter den Bergen gibt, jedes Land besuchen und dass er sich nicht vorstellen kann, in Deutschland zu sterben. Deutschland war ihm zu konservativ. FREI DENKEN, wollte er. Diese Begegnung mit Walter und das andere Erlebniss (die Schlacht des Wildschweines) haben mich so beeindruckt, so fasziniert. Dieser Mann mit seiner Familie hatte alles selber aufgebaut. Vom Beruf her, Landwirt, und jetzt leitet er dieses Hotel mit Golf, auch wennn er nie Golf gespielt hat (so geil). Und doch, immer noch zugänglich und offen gegenüber eine Fremde wie ich. Voll Respekt und chapeau!
| Hinter mir: das Golf. Genug Platz zu zelten. |
Je pourrais encore decrire comment on apprete le sanglier, mais je laisse ces joyeux details pour une autre fois. Mon chemin m’a amene sur celui des Freres Grimm et meme si ce n’est pas directement lie au domaine l’art, je me suis accordee une petite pause, en hommage a mon enfance, dans la maison de leur tendre jeunesse. Voila une de leur pensees: «Das deutsche Volk ist ein Volk von Freien, und deutscher Boden duldet keine Knechtschaft. Fremde, Unfreie, die auf ihn verweilen, macht er frei. «On verrra ce qu’il adviendra pour moi. Apres mon passage dans un Hotel Wellness, je me suis dit qu’il fallait encore tester d’autres univers fantastiques. A Bad Soden, j’ai teste pour vous, la clinique de reeducation. J’arrive dans le village, je cherche du gazon, comme le village est un peu en pente, je vise une clinique. La a nouveau, de grandes surfaces autour se prelassaient et attendaient qu’une jeune femme vienne planter sa tente. Je cherche en vain un employe de l’hopital, mais dur-dur de trouver quelqu’un en dehors des heures. Finalement, on m’envoie dans l’aile C (je dis n’importe quoi, mais ca. sonne mieux) et j’interpelle une infirmiere. Oui, j’obtiens l’autorisation et je peux camper dans le petit espace des enfants.
Klar, es gab ein paar Leute, die meine Ankunft beobachtet haben. Ich bin nicht unbedingt «unsichtbar» (mit der Zeit glaube ich, könnte ich mein Projekt unter «INTO THE CIVILISATION» benennen) und fragten mich, was, wo, wie, wer… Da war eine kleine Gruppe von 5 Leuten, die mich so nett empfangen haben und in dem Team integriert haben. All dieser Menschen waren hier, um ihren Körper «wieder aufzubauen»… Unfall oder sonst Schwierigkeiten mit dem menschlichen Gerüst, sie waren zum Teil schon 3 Wochen hier oder länger, und hatten ein volles Programm, damit sie wieder ein mal «auf die Beine» sein können. Ich merkte, wie wert es ist, «einfach» zu laufen, sich frei zu bewegen. Stefan, Roman, eine blonde Frau und das Paar (tut mir leid, ich weiss ihren Namen nicht) haben mich danach für einen kleinen Abendspaziergang: im Dorf war etwas los. Endlich mal. Da war ein Musikfest (Schlager mässig) und Misswahl und Wurst und Bier… Einfach die tolle Ambiente. Wir liefen oder besser gesagt, bewegen uns (Rollstuhl, Krücken). Als wir vom Fest zurückkamen, haben wir «meine Dusche» und das Frühstück organisiert. Stefan zeigte mir den Raum, wo ich am nächsten Morgen duschen konnte, Roman schenckte mir ein Tuch, Shampoo, Lippenpommade, Früchte, und noch anderes Kleinmaterial, das ich auf meinem Weg brauchen konnte (Danke, das habe ich sehr gerne verwendet).
Am nächsten Morgen, als ich halb nackt bei der Dusche war, habe ich zwei Putzfrauen begegnet, die mich fragten: «Sind sie mit der eigenen Dusche nicht zufrieden? «Na, ja, klar, ich war eigentlich eine von ihnen und hätte normalerweise ein Badzimmer im Schlaffzimmer. Ich antworte ihnen: «Nein, ist alles klar». Ahahah. Ich musste so lachen. War total im Kliniksystem integriert, eine davon. Danach habe ich auch mit der Gruppe Frühstück gehabt, das erste Mal Frühstück am Stehen, da zwei davon sich nicht hinsetzen konnten. Es war auch mal ein Erlebniss. Vielen Dank an Euch 5, ihr wart so toll! Ich hoffe, ihr seid gesund und könnt bald wieder «normal» laufen!
Am nächsten Morgen, als ich halb nackt bei der Dusche war, habe ich zwei Putzfrauen begegnet, die mich fragten: «Sind sie mit der eigenen Dusche nicht zufrieden? «Na, ja, klar, ich war eigentlich eine von ihnen und hätte normalerweise ein Badzimmer im Schlaffzimmer. Ich antworte ihnen: «Nein, ist alles klar». Ahahah. Ich musste so lachen. War total im Kliniksystem integriert, eine davon. Danach habe ich auch mit der Gruppe Frühstück gehabt, das erste Mal Frühstück am Stehen, da zwei davon sich nicht hinsetzen konnten. Es war auch mal ein Erlebniss. Vielen Dank an Euch 5, ihr wart so toll! Ich hoffe, ihr seid gesund und könnt bald wieder «normal» laufen!
Bon, ca. fait maintenant 2 heures que je suis la, je vais un peu resumer ou simplement retracer quelques elements importants:
Sujet numero 1
les saucisses. Ah, oui, Marinka, bienvenue dans le Bundesland Thüringen, da wachsen Würste überall. Ich hab sogar eine Wurst für den Frühstück gegessen. Dünner, werde ich nicht. J’ai recu aussi des Blutwurst, Leberwurst et autres «Delikatessen» de la region.
Sujet numero 2
difficulte a trouver un hebergement a Fulda, haut lieu religieux. Le pouvoir se fait ressentir. Apres avoir ete prise pour une sens-abri, j’ai finalement trouve un gazon pres d’un petit immeuble. Une dame d’un certain age (86 ans), m’a accorde sa confiance le temps d’une nuit et d’un petit dejeuner.
Sujet numero 3
OST. Oui, il y a des frontieres, et oui, la DDR est toujours presente dans la memoire de certaines personnes. L’autre jour, je vois sur ma carte: «Haus der Grenze», naive comme je suis, je n’ai pas reflechi sur la signification de cette expression. Ben, oui, Marinka, t’es arrivee dans «das ehemalige Ost Deutschland». Hier, pres d’un lac a la peripherie de Leipzig, je vois des gens tout nus courir sur la plage… Stimmt, sie mögen es. Hier ist es erlaubt! Faut pas s’alarmer, c’est pas de l’exhibitionisme, c’est juste la nature humaine. Parait-il, que dans l’Allemagne de l’Est, on n’a pas de gene avec cette pratique. Autre anecdote: une personne du Kunstverein de Fulda, m’a dit qu’il faut probablement attendre encore 20 ans pour que l’ «art» arrive dans cette partie de l’Allemagne. A part Leipzig, Weimar, Dessau, pas grand chose d’interessant, selon lui. Faux! J’ai decouvert et visite quelques endroits et rencontre aussi des artistes qui n’etaient pas de cet avis!
Sujet numero 4
Pour ceux qui me posent la question, si je visite aussi des eglises: oui, je les visite. Franchement, a mes yeux, tu ne dois pas renoncer, cela fait partie de l’histoire. Et il y a encore quelques 200 ans (?), l’artiste etait un artisan et son art etait au service des differents pouvoirs. Il y a des nombreuses paralleles entre art, religion ou besser gesagt, institutions. Une pensee peut-etre encore sur l’eglise, apres ma visite du dome a Fulda (l’exemple extreme de l’architecture baroque: «Ok, Jesus est le prince de la terre, mais est-ce que l’homme n’en a quand meme pas un peu trop fait pour glorifier son Dieu?»
Sujet numero 5
Ich will nicht die Natur malen oder zeichnen. Hab nie gemacht. Sie ist für mich so perfekt, so unendlich, so dicht, dass ich mich in ihr zu fest verliere. Mein Thema: die Natur der Menschen. Da sind schon einige Landschaften.
Ich muss aufhören. Bald 3 Stunden.
Ich brauche frische Luft.
Ich darf nicht allzu viel «Quatsch» schreiben, es sind ein paar Leute, die das Projekt verfolgen. Danke. Ganz herzlich aus Leipzig!
Encore 2 semaines. Berlin est tout pres. Je n’arrive pas vraiment a le croire.
A vous, tous un bel ete et a tout bientot.
Je vous embrasse fort, de Leipzig.
| Beim Atelier von Jürg Blum, Künstler der konkreten Kunst. |
| Beate Debuss. Bildhauerin, die mich beeindruckt hat. |
| Verlassene Bobbahn… vor Friedrichsroda. Ah, damals in DDR… |
Samstag, 13. Juli 2013
KPR-1: Ziel erreicht!
Hey People!
Je suis arrivee a Berlin samedi soir a 20h00 a la Fernsehturm. Un petit comite d’accueil m’a recue avec bouquet de fleurs, cotillons et boisson. C’est bon, je suis baptisee et purifiee par l’eau et l’air de Berlin... Pour l’art, ca prendra encore un instant. Je m’adapte peu a peu au niveau rythme, c’est-a-dire... mais un certain mouvement me manque deja. Ainsi hier, apres avoir quitte Dominik (mon ami qui a l’idee geniale de faire un petit film pour documenter le projet), j’ai decide de rentrer a pied, de la Friedrichstrasse (Mitte) a Rixdorf (Neukölln)… Ah, o combien ces km m’ont fait du bien!
Am Samstag, ziemlich genau um 20h, bin ich am Fernsehturm angekommen. Ein kleines nettes Empfangskomitee hat mich mit Blumen, Fassbrause und Seifblasen aufgenommen. Das berlinische Wasser hat mich gereinigt. Ich geniesse diese paar Tagen, aber eine gewisse Bewegung fehlt mir... so dass, ich gestern Nachmittag von Mitte nach Neukölln (die neue Heimat??) gelaufen bin. Ach, du meine Güte, wie gut tun mir diese Kilometer.
Une information importante: ce n’est pas parce que mes pieds ont atteint un but, que le blog ne sera plus alimente. J’ai encore une certaine somme d’informations et d’anecdotes a transmettre… Laissez-moi le temps de digerer quelque peu cette aventure.
Noch was zu sagen: es ist nicht so, dass dieser Blog nicht mehr gefüttert wird, da das Ziel meiner Kunstpilgerreise erreicht wurde. Nein. Lassen Sie mich wenig Zeit, ich habe schon eine Menge noch zu erzählen. Ich lande langsam wieder auf den «normalen» Alltag und brauche ein gewisses Moment, um diese 9 tollen Wochen zu verdauen, verarbeiten.
DANKE AN EUCH ALLEN DIE MICH EMPFANGEN HABEN; GEHOLFEN; MOTIVIERT, BIER UND WÜRSTE GESCHENKT HABEN, UND AUCH AN ALLEN ANDEREN, DIE DEN BLOG GELESEN UND LESEN. AND THANKS GOD.
MERCI A VOUS TOUS POUR VOTRE SOUTIEN, VOTRE ACCUEIL, VOTRE AIDE, VOS SAUCISSES. JE SUIS BIEN ARRIVEE SAINE ET SAUVE. MERCI AU CIEL.
Il y a quelques traces visuelles du Kunstpilgerreise que j’aimerais partager. Sous peu… Attendez.
Es gibt ein paar sichtbare Spuren der Pilgerschaft, die ich gerne in den nächsten Tagen zeigen möchte… Seid gespannt.
Montag, 1. Juli 2013
KPR-1: Frankfurt—Fulda
| Fulda, the DOM! |
Dieses Projekt ist wirklich purer Luxus, ich bin mir immer mehr bewusst und schätze es, auch wenn manchmal schwieriger wird. Ich stelle immer mehr fest, dass «einfach» laufen ein grosses Geschenk ist. 6–7 Stunden am Tag draußen zu sein und sich bewegen, bedeutet für mich Luxus. Wer kann sich es überhaupt leisten? Ich stoße immer zu derselben Kommentaren, wie z.B. wer nimmt sich überhaupt die Zeit für so was? Ja, «ich». Die wenige Menschen, die ich auf dem Weg begegne und ähnliches aber mit dem Fahrrad machen, sind ältere Leute, würde ich mal schätzen. Ansonsten habe ich bis jetzt keinen anderen Pilger ausser Peer von der ersten Woche in der Schweiz getroffen.
Der Dom ist so reich ausgestattet, und dieses Kästchen für die Armen,
so «arm»… Ah... du, Kirche. Was machst du falsch?
|
Oui, c est mon chemin et je suis bien la seule, ce qui ne me derange pas du tout, j ai toujours eu envie de me differencier des autres et de faire autrement que la masse. La, je suis servie. Effectivement, je ne rencontre pas beaucoup d autres pelerins, mais des humains, ca oui. Et combien! Je ne suis a vrai dire, jamais trop seule, je dois parfois chercher la solitude. Mon projet n est pas une aventure Sport extreme au fin fonds de l Amazonie tropicale ou je ne sais quel parc naturel, tel que le Sarek en Suede. Non, c est plutot une aventure humaine, personnelle. Les gens paraissent la plupart du temps etonnes de voir une femme seule et me demandent si je je ne voulais pas faire le voyage avec un ami, une copine, un frere ou une soeur. NON. Je n arriverai jamais a vivre ce que je vis si j etais dans la situation peut-etre plus confortable, plus sure, avec quelqu un, que de marcher seule, livree a toi-meme.
Bad Soden, Rehabilitationsklinik. Danke an Euch! Ihr habt mich so toll in Reha integriert.
Seid bald ganz wieder gesund! |
| Hühnerhof in Gettenbach mit Familie Hecker |
Bon, retour aux sources. Je suis deja fatiguee d avoir ecrit quelques lignes, il fait beau Dehors et cet Internet cafe ne me plait pas vraiment. Mais, c est mon devoir, c est un petit retour par rapport a ce que les gens m offrent et me transmettent. Je leur dois bien ca. Oui, c est un luxe de pouvoir marcher 6-7 heures, d etre debout, d avoir la sante, de respirer de l air frais, d etre en mouvement. Ce qui peut paraitre banal et tout simple, prend tellement de valeur. Et c est la que j apprends un maximum. Il etait temps. Apprendre des petites choses simples et etre content quand tu as trouve un coin de verdure, de l eau, de l electricite. Le reste vient par lui-meme.
Eine kleine Überraschung: Wildschwein!
Das gehört auch zur Reise. Ach, was für ein Erlebnis.
|
Tut mir leid, es ist mir so unangenehm hier in diesem Internet Cafe, dass ich einfach weiter loslaufen muss. Ich sitze zu lang und es ist mir zu laut, die Leute sind unfreundlich. Ich muss einfach weg. Ich werde nächstes Mal mehr berichten.
Bien a vous,
Marinka
Donnerstag, 27. Juni 2013
KPR-1: Anekdote | Fehler auf der Wanderkarte
Klaus Meyer m’a invité chez lui, m’a montré ce qu’il faisait, son monde incroyable, rempli d’objets créés par ses mains et esprit ingénieux, thématisant la rotation. Tout était en mouvement. Ce monsieur, passionné d’astronomie et de sciences naturelles, professeur de gymnase à la retraite, me faisait découvrir sa manière de concevoir le monde. Finalement, avec un peu de culot, j’ai demandé si je pouvais camper dans son jardin. Nous avons terminé la soirée, à trois, avec Gisela, sa femme, autour d’un verre de vin et de discussions sur l’art. Le lendemain, Klaus et Gisela m’ont conseillé de rendre visite à un artiste dans un village voisin, Manfred Emmenegger Kanzler.
A peine arrivée à Ottersweier, qu’un jeune homme (oui, tu n’es pas vieux), me rattrape avec son vélo. Il se présente Andreas Blassmann et dit avoir entendu parler de mon projet. Il travaille pour un journal et souhaiterait écrire un article. J’étais sur le cul. (Désolée de ma grossièreté, mais c’est comme ca). Bon, ok. Pas de soucis. Je lui raconte que je me rends chez un artiste. Il m’accompagne. Finalement, on a été accueilli chez cet artiste et conversé à trois, sur l’art et le marché de l’art. Il y a quand même quelque chose que je ne comprenais pas, comment Andreas avait été au courant de mon projet? Gisela, chez qui j’avais logé, l’avait rencontré dans un café du coin et lui avait parlé de moi. Andreas s’est empressé d’aller chercher un appareil photo au bureau du journal et a sauté sur son vélo pour ne pas me manquer. Genial, oder? Also : Danke an Gisela und Klaus, Danke an Andreas und Manfred. Pour terminer l’histoire, j’ai été invité par l’artiste pour le repas de midi et puis, j’ai repris le chemin, avec une boule de terre à malaxer jusqu’à ce que la matière soit dure. Je remercie aussi la marque Kompass d’avoir commis cette erreur, sans ca, pas d’article.
A peine arrivée à Ottersweier, qu’un jeune homme (oui, tu n’es pas vieux), me rattrape avec son vélo. Il se présente Andreas Blassmann et dit avoir entendu parler de mon projet. Il travaille pour un journal et souhaiterait écrire un article. J’étais sur le cul. (Désolée de ma grossièreté, mais c’est comme ca). Bon, ok. Pas de soucis. Je lui raconte que je me rends chez un artiste. Il m’accompagne. Finalement, on a été accueilli chez cet artiste et conversé à trois, sur l’art et le marché de l’art. Il y a quand même quelque chose que je ne comprenais pas, comment Andreas avait été au courant de mon projet? Gisela, chez qui j’avais logé, l’avait rencontré dans un café du coin et lui avait parlé de moi. Andreas s’est empressé d’aller chercher un appareil photo au bureau du journal et a sauté sur son vélo pour ne pas me manquer. Genial, oder? Also : Danke an Gisela und Klaus, Danke an Andreas und Manfred. Pour terminer l’histoire, j’ai été invité par l’artiste pour le repas de midi et puis, j’ai repris le chemin, avec une boule de terre à malaxer jusqu’à ce que la matière soit dure. Je remercie aussi la marque Kompass d’avoir commis cette erreur, sans ca, pas d’article.
Mittwoch, 26. Juni 2013
KPR-1: Résumer
(Avant-propos: veuillez m excuser les fautes d’orthographe et autres bizarreries syntaxiques, les claviers varient selon les internet cafés… Entschuldigung für die Sprachfehler, nein, es gehört dazu).
Comment résumer 2 semaines en quelques mots? Grande question… il s est passé «relativement» beaucoup d évènements. Là aussi, je dois me focaliser sur l essentiel, et tant mieux, car le temps ne m est pas infini, donc ne pas s égarer sur des détails, mais tirons les lignes principales de cette période. Au lieu de relater chronologiquement ce qui s est déroulé, je vais regrouper les moments forts selon les différents thèmes.
Was ich schon jetzt sagen kann, ist, dass ich mich überhaupt nicht langweile, auch wenn jeder Tag ziemlich ähnlich läuft: Zelt abbauen, Rucksack einpacken, Frühstück irgendwo in der wilden Natur jagen, immer diesselbe Fragen antworten, sich verlaufen, Kunstmuseen und – institutionen anschauen, Übernachtungsort suchen, Zelt bauen, sich erfrischen, essen und danach schlafen… Na ja, es klingt als Routine, aber es ist doch keine Monotonie. Es gibt täglich genug Überraschungen, Entdeckungen und wenn nicht, dann bin ich auch mit mir ganz schön beschäftigt… mit den eigenen Kräften und Selbstmonologen.
Donc, je ne suis effectivement, jamais seule. Il y a moi, moi, et moi. Quatsch. Non, il y a la nature (tellement vaste, tellement dense avec mille et un bruits, mes sens sont devenus avec le temps très à l’affut), puis les gens que je rencontre, mon esprit qui suit le rythme de la marche (je ne suis pas encore arrivée à l arreter… atteindre le vide complet, non, il y a encore trop de distractions), mon corps dans toute son entité (il parle bien, surtout ces derniers temps), et puis aussi, les pensées des gens, ce que l’on m a confié et sur quoi je médite. Et finalement, il y a aussi Dieu. Donc, je ne souffre pas de solitude. Je suis à vrai dire, tout le temps, entourée, accompagnée.
Die Zeit läuft zu schnell. Ich bin seit einem Monat unterwegs, fast die Hälfte geschafft und merke, dass es doch, auch wenn man zu Fuss ist, vorwärts kommt. Ja, das ist möglich, das ist machbar, die Strecke Fribourg – Berlin zu laufen. Dies zu merken und selber zu erleben, ist genial. Das ist etwas ganz einfaches, keine Zauberei, es ist eigentlich etwas ganz «simples»: LAUFEN. Einfach festzustellen, dass du mit deinem Körper auch 550 Km machen kannst, ist eine riesige Freude. Ich glaube, dass der Kern dieses Projektes auch darin liegt, wahrzunehmen und zu erleben, dass die Welt doch nicht ganz «böse» und «fremd» ist, dass man was riskieren und wagen kann, darf, soll.
Je souhaite pour le reste du voyage profiter de chaque instant, je suis consciente que chaque moment est unique. Ce projet est un vrai luxe. Avoir le temps de prendre le temps. Marcher 6-7 heures, avoir sa maison sur le dos, obtenir des entrées gratuites pour les expositions, se reposer et se ressourcer dans les musées, recevoir des pensées, de quoi cogiter, à travers les discussions sur l’art, etre bénie par différents Leiter et autres commissaires d’exposition, que veux-tu de plus. La vie peut etre parfois, tellement simple. Alors pour répondre aux gens qui me posent la question:
comment? T’es vraiment à pied?
comment tu fais pour dormir? Où?
comment tu fais pour manger?
comment tu fais pour t orienter
| Auf der Straße findest du alles. |
Klar, man sieht jeden Tag, eine Frau mit «Wanderungsausrüstung» mitten im Dorf oder Stadt. Die Leute schauen mich oft mit grossen Augen, als ich aussererdisch wäre. Ich habe manchmal den Eindruck, ohne arrogant zu sein, dass ich wie eine Erscheinung bin. Ich mag diese Reaktion, das heisst, die Leute sind wach. Man soll manchmal die Menschen wecken, nie einschlafen. Ein Bauer sagte mich vor ein paar Tagen, dass ich wie ein Sechser im Lotto sei. Also achtung, Leute, wenn ihr mich seht, könnte gut heissen, dass es bald Glück bei Euch gibt. Ach, ja, fertig mit dem Quatsch. Aber zurück zu den Fragen: ja, es ist alles möglich. Ganz einfach (die Herausforderungen kommen von sich selbst).
Nun die Antworten:
ich bewege einen Fuß nach dem anderen.
ich schlafe wie jeder andere Mensch.
Ich höre auf den Magen. Wenn er zu fest Lärm macht, esse ich was.
Die Wanderkarten sind meine besten Freunden.
Ja, als junge Frau (alle schätzen mich jünger als ich bin), ist doch möglich, diese Strecke alleine zu machen. Was wunderbar ist, ist zu merken, dass man dazu fähig ist. Die Ängste, die ich hatte (traue ich immer zu fragen, wo werde ich schlafen, werde ich mich verlieren, wird mein Zelt halten, werde ich Schmerzen haben, schaffe ich überhaupt so lang zu laufen?) sind irgendwann weg. Du bist alleine, mit dir selber, und es liegt nur an dir, ob du in einem Garten bei Leuten oder wild im Wald oder auch auf einem Tennisplatz zeltest. Es liegt nur an dir, dass dein Projekt bekannt wird, aber manchmal geschehen super schöne Glücksfälle (siehe Anekdote Druckfehler Karte). Ist es Schicksal ? Ich weiss es nicht, immerhin höre ich immer mehr auf meinen Instinkt (wenn nicht dann kommt von alleine etwas zurück, z.B. Mit den Umwegen).
Oui, il y a vraiment un équilibre qui se crée et ce projet m’a rendu vraiment consciente sur ce point. Il y a eu certains moments où je me sentais assez sure de moi et j’étais moins prévoyante, plus distraite et paf, c’est là que tu fais le plus d’erreurs. Erreur, grand mot, mais c’est là que je m’égarais, alors j’ai fait quelques détours, des va-et-vient, ou simplement tourné en rond, non pour le plaisir de la marche, mais par simple inadvertance. On reste humain. Aussi, ce que j’ai remarqué, c’est que là où je m’attendais à pouvoir camper sans problème, c’est à ces endroits précis que l’on m’a refusée (pour l’instant seulement deux fois). Donc, ne sois pas trop fière et sure de toi, Marinka, continue à etre confiante, vigilante, mais reste ouverte. Et là où je m’attendais le moins à quelque chose de spectaculaire, c’est à ces moment-là que se sont déroulées les plus belles rencontres, les choses les plus imprévues (voir/siehe Kunstarchiv Darmstadt).
Viele sagen mir: «Respekt. Du als Frau unterwegs, ist nicht ohne. Ist doch gefährlich. Du bist so jung.» und dann man fragt mich: «Ist es Teil des Studiums? Oder Abschluss?» Liebe Leute, ich bin bald 30, sozusagen keine Teenager mehr (oder?). Klar meine Eltern machen sich Sorgen, aber ich muss selber für mich gucken (sie fragen immer, da sie mich oft zwischen 20 und 25 einschätzen). Und nein, ich habe schon mein Studium vor genau 2 Jahren abgeschlossen. Nein, es ist kein Kunsthochschule Projekt, es ist mein eigenes Projekt, die Idee und Wunsch kommt aus mir, und dafür, muss ich auch sagen, bin ich stolz. Ich arbeite daran seit letztem Sommer und nun realisiere ich die letzte Phase des Gesamtprojektes ART-ON-ROAD.
Je ne vous en veux pas, vous personnes que je rencontre, et finalement, toutes ces questions, sont la base d’une conversation et je vous remercie pour l’intéret que vous portez à mon projet. Donc, je continuerai à répondre poliment :) aux gens qui se trouvent sur mon chemin. J’aimerais juste terminer cette «introduction» en écrivant que ce projet est un vrai et pur luxe. Je m’octroie ce temps, neufs semaines, à marcher tranquillement vers la Kunstmekka. C’est un luxe parce qu’aujourd’hui, on n’a plus le temps de se rendre à pied dans un autre pays, c’est un luxe parce qu’on n’ose pas vraiment interpeller son voisin, c’est un luxe, parce qu’on a perdu le lien aux choses toutes banales. Marinka, stop moralisatrice. Merci aux personnes qui me soutiennent par mille et une manière: en croyant au projet, en priant ou pensant à cette «Kunstpilgerin», en allumant une bougie, en m’offrant l’hospitalité, en m’accueillant, en me échangeant quelques mots, en faisant un don. J’accueille et tout cela m’accompagne.
Das muss ich auch auf Deutsch übersetzen, sonst mache es nicht, aber gerade diese Stelle ist wichtig: Danke an allen, die mich und das Projekt auf irgendeine Art unterstützt: Gebet, Geld, Essen, Gedanken, Kerzen, Austausch, Platz zum Zelten, Segnen, Eintritt, Balsam, Kontakte, all das hilft mir und bringt mich weiter.
| mit Christine, Andreas, Johannes, Lukas in Darmstadt |
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| mit Manfred in Worms |
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| Petra in Gernsheim |
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| mit Andreas und seiner Freundin in Bruchsal |
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| Mit einem netten Bauern in Allmenfeld |
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